29:24! Füchse stürmen zurück an die Spitze

Die Berliner bezwangen die HSG Wetzlar nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und verdrängen mit 25:5 Punkten Flensburg (23:5) vom ersten Platz.

Die Füchse Berlin haben sich die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga zurückerobert. Das Team von Trainer Velimir Petkovic gewann am Sonntag gegen HSG Wetzlar 29:24 (12:13). Allerdings zeigten die Berliner über eine Halbzeit lang eine schwache Leistung. Danach kamen die Füchse angeführt von Petar Nenadic, der sieben Mal traf, zu einem am Ende ungefährdeten Erfolg.

Die Partie gestaltete sich vor 8389 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zu Beginn äußerst zäh. Nach zehn Minuten stand es erst 3:2 für die Füchse, bei denen der kroatische Neuzugang Stipe Mandalinic seinen Einstand gab. Die Gastgeber zeigten in der Abwehr ungewohnte Schwächen, die Wetzlar zu einigen leichten Treffern nutzte. Gegen Ende der ersten Hälfte nahmen bei den Füchsen auch die Probleme im Abschluss zu.

Im zweiten Abschnitt warteten die Füchse-Fans zunächst vergeblich auf eine Leistungssteigerung ihres Teams. Wetzlar ging mit dem 19:17 (39.) erstmals mit zwei Toren in Führung. Doch die Gastgeber kämpften sich ins Spiel und gingen nach einer 5:0-Serie durch den Treffer von Torjäger Nenadic mit 23:20 in Führung (45.). Nun lief es bei den Füchsen, vom Tabellen-Elften aus Wetzlar kam kaum noch etwas. Das Spiel war gelaufen, so dass Coach Petkovic unter dem Jubel der Zuschauer Neuling Mandalinic aufs Feld schickte.

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