BBL-Heimspiel am Dienstag: ALBA empfängt die Löwen aus Braunschweig

48 Stunden nach dem Sieg in Bonn stehen die Basketballer von ALBA BERLIN am Dienstag (12. Februar, 19 Uhr) schon wieder auf dem Parkett – diesmal allerdings in der heimischen Mercedes-Benz Arena. Dort empfangen die Albatrosse die Basketball Löwen Braunschweig. Das Spiel ist dabei eindeutig mehr als eine Generalprobe für das am kommenden Sonntag in Bamberg anstehende Pokalfinale. Erst vor fünf Wochen haben die Braunschweiger ALBA nämlich im Hinspiel 73:69 besiegt, sodass die Berliner auf eine Revanche aus sein dürften.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA): „Braunschweig ist in dieser Saison neben Vechta die große Überraschung und wir haben ja erst vor fünf Wochen im Hinspiel am eigenen Leib erfahren, wie gut und diszipliniert sie spielen. Natürlich wollen wir jetzt in eigener Halle den Spieß umdrehen. Dabei müssen wir die Rückkehrer Peyton Siva und Joshiko Saibou weiter in unser Team integrieren.“

Luke Sikma (Forward ALBA): „Braunschweig hat das Hinspiel wirklich gut gespielt. Dabei haben sie von Anfang an mit mehr Intensität gespielt als wir. Genau an diesem Punkt müssen wir ansetzen, wenn wir im Rückspiel besser aussehen wollen. Wir müssen mehr Energie in die Verteidigung investieren als im Hinspiel.“

Infos
Die Basketball Löwen Braunschweig haben sich seit 2016 unter Trainer Frank Menz, der als Spieler 1992/93 auch einmal kurz für ALBA spielte, von einem vom Abstieg bedrohten Team zu einen Playoff-Kandidaten gemausert. 2017 noch als Drittletzter nur knapp dem Abstieg entronnen, beendete Braunschweig die vergangene Saison als Zwölfter. Aktuell rangieren sie mit 10:10 Siegen auf dem neunten Platz mitten im Kampf um die begehrten Play-off-Plätze.

Für viel Optimismus sorgt in Braunschweig seit einem Jahr auch der Einstieg des aus der Braunschweiger Jugend hervorgegangenen NBA-Stars Dennis Schröder. Der 2013 in die NBA gewechselte Point Guard übernahm 70 Prozent der Anteile bei den Löwen und wurde so Mehrheitsgesellschafter. Außerdem wurde der Nationalspieler mit seinem Modelabel auch Sponsor der Braunschweiger.

Aber auch sportlich machen die Niedersachsen derzeit von sich reden. Braunschweigs 83:79-Sieg über ALBA im Hinspiel am 5. Januar markierte dabei den Höhepunkt eines sieben Siege in Folge umfassenden Höhenflugs, der nun aber bedroht ist. Am Samstag verlor Braunschweig in Jena nämlich nicht nur zwei wichtige Punkte, sondern mit einer Knieverletzung auch seinen Star-Center Scott Eatherton, der laut Trainer Frank Menz sogar länger auszufallend droht.

Sollte sich das bestätigen, wird im Braunschweiger Frontcourt jetzt neben der 20-jährigen Nachwuchshoffnung Lars Lagerpusch auch der nach zuletzt starken Leistungen von Bundestrainer Henrik Rödl ins Nationalteam geholte Power Forward Christian Sengfelder auf der Centerposition spielen müssen. Als Go-to-Guys werden US-Guard DeAndre Lansdowne (mit im Schnitt 19 Punkten drittbester Werfer der eaysCredit BBL) und der österreichische Nationalspieler Thomas Klepeisz noch mehr in den Fokus rücken.

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