Hertha schaut nach dem Euro-Aus nach vorn

Die Hertha-Profis konnten kaum glauben, dass sie die Partie in Bilbao verloren hatten. Doch viele Spieler und der Trainer schauten schnell nach vorn.

Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war riesig. Traurig trotteten die Hertha-Profis nach dem 2:3 in Bilbao in die Fankurve, bedankten sich bei den mitgereisten Berliner Anhängern für die Unterstützung.

Für Hertha bedeutete die Pleite das Aus in der Europa League, nach einem über lange Phasen gutem Spiel. Doch zwei Elfmeter für die Basken und ein unnötiges Kontertor in der 82. Minute machten den Traum von der nächsten Runde zunichte. Dabei war Hertha in der tollen Atmosphäre vor 49.000 Zuschauern zweimal in Führung gegangen (Tore: Mathew Leckie und Davie Selke).

So reagierten die Spieler nach dem bitteren Aus.

Davie Selke: „Dass wir so verloren haben, ist wirklich fatal für uns. Wenn wir klar verlieren, dann ok. Aber das muss man erstmal verarbeiten. Ich bin so stolz auf die Jungs, wir haben den taktischen Plan voll umgesetzt. Ich habe gehört, der erste Elfer war unberechtigt. Das ist natürlich Wahnsinn, dass darf dem Schiedsrichter nicht passieren.“

Valentino Lazaro: „Die erste Halbzeit lief voll nach Plan. Aber wie so oft, bekommen wir einen unglücklichen Elfer und verlieren auch deshalb das Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr souverän gekontert. Die langen Bälle wurden gleich wieder weggeschlagen und der Gegner hatte nur noch den Ball. Davie und ich hingen da zu sehr in der Luft. Bilbao hatte trotzdem keine guten Chancen.“

Maximilian Mittelstädt: „Das ist wirklich schwer in Worte zu fassen. Eigentlich läuft alles perfekt. Wir machen ein super Spiel vor so einer tollen Kulisse. Das wir das dann verlieren ist bitter.“ Der Youngster zog dennoch Positives aus dem Spiel: „Für mich war es trotz allem eine unglaubliche Erfahrung. Wir müssen einfach dran bleiben. Kopf hoch und volle Konzentration auf die Liga.“

Auch Trainer Pal Dardai blickte schnell nach vorn: „Wir haben mutig gespielt, niemand hatte Angst. Wir sind Sportler, das stecken wir weg. Wenn wir so dran bleiben, belohnen wir uns in Zukunft. Unser Kader ist sehr jung, wir bilden die Spieler aus. Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnt. Wir sind international nicht erfahren, die holen wir uns gerade erst.“

Auch Davie Selke versuchte die Enttäuschung schnell hinter sich zu lassen.

 

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