Mit Siegeswillen ins Entscheidungsmatch

Für die BR Volleys ist es der erwartet schwierige Weg im Playoff-Viertelfinale und dennoch werden die Hauptstädter am Sonntagabend (07. Apr um 19.00 Uhr) alles daransetzen, im Entscheidungsspiel gegen die SWD powervolleys Düren den Schritt in die nächste Runde zu schaffen. Ein vorzeitiges Ausscheiden kommt für den Titelverteidiger nicht in Frage und mit dieser Mentalität will die Mannschaft von Trainer Cedric Enard vor ihrem Heimpublikum in der Max-Schmeling-Halle auftreten.

Den BR Volleys war vor Beginn der „best of three“-Playoff-Serie klar, dass ihnen auf der anderen Netzseite jeder Menge individueller Klasse begegnen wird. Das hat sich schon in Match eins in Berlin gezeigt und am Mittwoch in Düren bestätigt. Ob der listige Zuspieler Tomas Kocian, der schlaggewaltige Diagonalangreifer Sebastian Gevert, der vielseitige Außenangreifer Romans Sauss oder die beiden routinierten Mittelblocker Michael Andrei und Tim Broshog – die Powervolleys verfügen über eine enorme Qualität. Zudem spielt der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Björn Andrae inzwischen eine Schlüsselrolle bei den Rheinländern. Der 37-jährige hielt die Annahme bisher zusammen und wurde in den entscheidenden Momenten immer wieder von Kocian gesucht – mit Erfolg, wie beim verwandelten Matchball zum Ausgleich dieser Serie zu sehen war.

Nachdem Andrae am Mittwoch den Ball zum 15:13 im Tiebreak verwandelte, stehen die Uhren nun auf null. Das weiß auch BR Volleys Kapitän Sebastian Kühner: „Wir kennen solche Matches und haben genug Spieler mit der nötigen Erfahrung für derartige Situationen im Team. Düren kann und wird am Sonntag volles Risiko gehen. Das ist natürlich eine schwierige Herausforderung für uns.“ Darauf sollte sich auch das in den letzten Jahren erfolgsverwöhnte Berliner Publikum einstellen. Einfach wird dieses Match definitiv nicht.

Die BR Volleys haben im Auftaktmatch bewiesen, dass man den Gegner dominieren kann, wenn man selbst am Limit agiert, insbesondere mit der Unterstützung des Publikums im Volleyballtempel. Die Symbiose mit den Zuschauern hat in Spiel eins hervorragend funktioniert und wird nun einmal mehr wichtig sein.

Wer von beiden Kontrahenten wird sich also zum Kreis der Halbfinalisten gesellen? In diesem befindet sich bisher nur der VfB Friedrichshafen. Alle anderen Viertelfinals (Berlin vs. Düren, Unterhaching vs. Herrsching, Lüneburg vs. Frankfurt) gehen am Wochenende in ein Entscheidungsspiel. „Genau das sind doch die Duelle, für die wir unseren Sport betreiben und lieben“, kann Kühner den Anpfiff kaum erwarten.

Nichtsdestotrotz, den BR Volleys steht ein harter Schlagabtausch über drei, vier oder sogar fünf Sätze bevor. Und bekanntermaßen kämpft es sich mit vielen Fans, die dem Team in schwierigen Situationen helfen, am besten. Tickets für das Match sind hier erhältlich: http://bit.ly/viertelfinale_3_tickets

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.