Polizeimeldungen vom 08.03.2019

Nr. 0560
(Lichtenberg) Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt: Bei einem Unfall gestern Mittag in Neu-Hohenschönhausen wurde eine 13-Jährige schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen betrat das Mädchen gegen 13.25 Uhr die Fahrbahn der Falkenberger Chaussee und wurde hier von einem Nissan erfasst. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 13-Jährige mit schweren Verletzungen am Rumpf zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 60-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

Nr. 0561
(Mitte) Fahrzeug angezündet: In Mitte brannten heute früh mehrere Fahrzeuge. Zeugen hatten gegen 3.45 Uhr Feuerwehr und Polizei in die Straße Am Köllnischen Park alarmiert, nachdem sie dort einen brennenden Mercedes bemerkt hatten. Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen griff das Feuer auf zwei daneben stehende Fahrzeuge der Marken VW und Peugeot über, an denen Sachschaden entstand. Zudem wurden durch die entstandene Hitze Fensterscheiben im Erdgeschoss eines in der Nähe stehenden Gebäudes zerstört. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen.

Nr. 0562
(Neukölln) Taxifahrer überfallen: In der Nacht kam es in Neukölln zu einem Überfall auf einen Taxifahrer.  Der 48-Jährige hatte zwei Fahrgäste in seinem Taxi, die an einer roten Ampel in der Fuldastraße / Sonnenallee das Taxi verließen, ohne zu bezahlen. Nachdem der Taxifahrer die beiden Männer daraufhin aufgefordert hatte, die Fahrtkosten zu begleichen, sollen sie mit Fäusten auf den 48-Jährigen eingeschlagen und versucht haben, ihm seine Bauchtasche mit den Tageseinnahmen zu entreißen, was jedoch misslang. Anschließend flüchtete das Duo. Alarmierte Polizeibeamte konnten bei einer Absuche des Nahbereichs die beiden 19-jährigen Tatverdächtigen stellen. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen und Blutentnahmen wurden die beiden in ein Polizeigewahrsam gebracht. Der Taxifahrer wurde leicht verletzt und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens am Ort ambulant behandelt.

Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Nr. 0563
(Mitte) Gegenseitig geschlagen und mit Pfefferspray gesprüht: Bei einer Auseinandersetzung in einem U-Bahnzug gestern Abend in Mitte wurden drei Personen leicht verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei 18-jährige Mädchen mit drei Männern gegen 21.10 Uhr in einem U-Bahnwaggon der Linie U 8 zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke in Streit. Ein 34-jähriger Fahrgast, der die Streitigkeiten schlichten wollte, wurde von den bis dahin Unbekannten geschlagen und ins Gesicht getreten. Dieser konnte den Angriff durch den Einsatz seines Pfeffersprays beenden. Das Trio flüchtete an der Haltestelle Jannowitzbrücke in Richtung Schicklerstraße. Alarmierte Polizisten konnten Zwei des Trios in unmittelbarer Nähe festnehmen. Die beiden Männer im Alter von 19 und 26 Jahren wurden für das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 in ein Gewahrsam gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Der 34-Jährige und die beiden 18-Jährigen wurden leicht verletzt und konnten nach einer ambulanten Behandlung ihren Weg fortsetzen. Der Zug musste aufgrund des Pfeffersprayeinsatzes geräumt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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