Polizeimeldungen vom 09.03.2019

Polizei Schriftzug auf Jacke

Nr. 0565 (Charlottenburg-Wilmersdorf) Zwei Jugendliche nach Raub festgenommen: Nach einer räuberischen Erpressung gestern Nachmittag in Charlottenburg-Nord nahmen Polizisten im Nachgang zwei Jugendliche fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen traten drei Jungen im jugendlichen Alter auf dem U-Bahnhof Jungfernheide gegen 16 Uhr an eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen heran. Einer aus dem Trio forderte dann, unter Androhung von Gewalt, von einem 12-Jährigen dessen Handy. Als sich eine 14-jährige Freundin des Bedrohten daraufhin einmischte, soll sie der drohende Jugendliche ins Gesicht geschlagen und dabei ihre Brille beschädigt haben. Eingeschüchtert übergab der 12-Jährige daraufhin sein Smartphone. Passanten gelang es, einen 15-Jährigen, der zu dem Trio gehörte, festzuhalten und wenig später der Polizei zu übergeben. Den anderen beiden gelang zunächst die Flucht. Ermittlungen führten die Beamtinnen und Beamten dann jedoch zu einem 16-Jährigen, der in den Abendstunden an seiner Wohnanschrift festgenommen werden konnte. Der 16-Jährige ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Beide festgenommenen Jugendlichen wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Nr. 0566 (Pankow) Nach Bordellbesuch im Krankenhaus: Ein 35-Jähriger, der gestern Abend in einem Bordell in Pankow randaliert haben soll, kam anschließend mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der alkoholisierte Mann gegen 20 Uhr als Gast in dem Etablissement in der Mühlenstraße gewesen sein und hier mit einer 33-jährigen Angestellten in Streit geraten sein. Im Zuge des Streits soll er die Frau geschlagen haben, woraufhin zwei 31 und 41 Jahre alte Mitarbeiter den, nach ihren Angaben aggressiven Mann, mit einem Stuhlbein geschlagen und mit Pfefferspray besprüht haben sollen. Der Verletzte floh zu einer nahe gelegenen Tankstelle, wo er von alarmierten Rettungskräften versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Aufgrund der schweren Verletzungen wird der Mann dort vorerst stationär behandelt. Die Polizei leitete Strafermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ein.

Nr. 0567 (Pankow) Schwer verletztes Kind: In den gestrigen Nachmittagsstunden ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Pankow, bei dem ein Achtjähriger schwer verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Junge gegen 16.45 Uhr unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn der Pestalozzistraße gelaufen sein. Eine 38-Jährige, die mit ihrem Ford aus Richtung Ossietzkystraße kam, erfasste das Kind. Beim Versuch auszuweichen, prallte die Frau mit ihrem Fahrzeug gegen einen geparkten VW. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Achtjährigen mit Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Auf Grund der Unfallaufnahme war die Pestalozzistraße für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.

Nr. 0568 (Pankow) Kind versuchte in Tankstelle einzubrechen: In der vergangenen Nacht versuchte ein 13-Jähriger in eine Tankstelle in Weißensee einzubrechen. Kurz nach Mitternacht alarmierte ein Zeuge die Polizei, als er den Jungen dabei beobachtete, wie er versuchte, die Eingangstür der Tankstelle in der Roelckestraße einzuschlagen. Polizisten nahmen das Kind vorläufig fest und brachten es zu einem Jugendnotdienst. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 13-Jährige auch für einen am Tag zuvor geschehenen Einbruch an derselben Tankstelle verantwortlich sein könnte. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 übernahm die weiteren Ermittlungen.

Nr. 0569 (Reinickendorf) Festnahme nach versuchtem Autodiebstahl: Die nächtliche Alarmierung der Polizei führte zur Festnahme von drei mutmaßlichen Autodieben in Hermsdorf. Gegen 23.15 Uhr alarmierte ein Zeuge die Beamten in den Klaushagener Weg, nachdem er zwei Männer in seinem geparkten VW sah. Der Dritte stand Schmiere. Als sie ihre Entdeckung bemerkten, flüchteten sie mit einem Auto. Alarmierte Zivilbeamte des Abschnitts 11 verfolgten das Auto und stoppten es im Tunnel Tegel. Die drei Männer, im Alter von 29, 34 und 43 Jahren, nahmen sie fest und übergaben sie der Kriminalpolizei. Im Fahrzeug, einem Kia, fanden die Polizisten Beweismittel, die sie samt Fahrzeug sicherstellten.

Nr. 0570 (Friedrichshain-Kreuzberg) Fuchs von Qualen erlöst: Heute früh erschoss ein Polizeibeamter gegen 5 Uhr einen schwer verletzten Fuchs in Kreuzberg. Das Tier wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto am Wassertorplatz erheblich verletzt. Um es von seinen Qualen zu erlösen, erschoss ein Beamter mit seiner Dienstwaffe den Fuchs. Personen wurden durch die Schussabgabe zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Nr. 0571 (Charlottenburg-Wilmersdorf): Hakenkreuz in Auto gekratzt: Gestern Mittag wurde ein Auto in Charlottenburg beschädigt. Eine Zivilstreife des Polizeiabschnitts 24 konnte beobachten, wie ein Mann sich in der Kaiser-Friedrich-Straße an der Motorhaube eines Volvo zu schaffen machte. Der 60-jährige Mann konnte durch die Beamten vorläufig festgenommen werden. Auf der Motorhaube des Autos wurde ein eingekratztes Hakenkreuz festgestellt. Der 60-Jährige wurde nach Identitätsfeststellung wieder entlassen.
Der Staatsschutz der Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Nr. 0572 (Neukölln): Sprayer nach Widerstand gegen Polizisten festgenommen: In der Nacht konnte ein mutmaßlicher Graffiti-Sprayer in Neukölln festgenommen werden. Ein nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter konnte gegen 23.30 Uhr in der Mainzer Straße zwei Männer beim Besprühen einer Hauswand beobachten. Als die Männer merkten, dass sie beobachtet werden, flüchteten sie zu Fuß. Der zivil gekleidete Beamte nahm die Verfolgung auf und gab sich als Polizist zu erkennen. Daraufhin soll er unvermittelt von den beiden mutmaßlichen Tätern mit Fäusten und unter Zuhilfenahme eines Skateboards geschlagen worden sein. Während der Polizist einen 23-Jährigen festnehmen konnte, gelang dem zweiten Täter die Flucht. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 23-Jährige entlassen. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen am Arm. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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