Polizeimeldungen vom 10.03.2019

Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Nr. 0574 (Reinickendorf) Festnahmen nach Raub und gefährlicher Körperverletzung: Gestern Abend griffen zwei Männer zwei weitere in Reinickendorf an. Ersten Ermittlungen zufolge stand ein 42-jähriger Mann gegen 20.30 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Paracelsusbad, als er plötzlich von zwei ihm unbekannten Männern angegriffen wurde. Sie sollen ihm einen Faustschlag ins Gesicht gegeben haben. Anschließend seien die beiden Schläger auf einen 19-Jährigen losgegangen, der aus der U-Bahn stieg. Ihn soll das Duo ebenfalls mit Fäusten geschlagen haben. Der 42-Jährige, ein Polizist, der sich nicht im Dienst befand, habe die Polizei verständigt und sei dem jungen Mann zu Hilfe geeilt. Es folgte eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der Beamte zu Boden ging und gegen Kopf und Oberkörper getreten und geschlagen wurde. Sein Handy, das ihm aus der Tasche fiel, stahlen die beiden Kriminellen und flüchteten aus dem Bahnhof. Die zuvor alarmierten Polizisten nahmen die Räuber, 30 und 34 Jahre alt, fest und übergaben sie der Kriminalpolizei. Glücklicherweise erlitten die Angegriffenen nur leichte Verletzungen.

Nr. 0575 (Tempelhof-Schöneberg) Jugendliche versuchen Frau auszurauben: In den gestrigen Abendstunden versuchten zwei Jugendliche eine 18-Jährige in Schöneberg auszurauben. Kurz nach 18 Uhr befanden sich die beiden 15-Jährigen, gemeinsam mit der jungen Frau, in einem Waggon der U3. Am U-Bahnhof Wittenbergplatz sollen die Jugendlichen beim Aussteigen versucht haben, die Handtasche der 18-Jährigen zu entreißen. Dies misslang, so dass sie ohne Beute flüchteten. Von der Frau auf dem Bahnhof Kurfürstenstraße wiedererkannt, nahmen alarmierte Polizisten die beiden vorläufig fest. Bei deren Durchsuchungen fanden die Beamten zudem ein gefälschtes Dokument. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden den Eltern übergeben.

Nr. 0576 (Treptow-Köpenick) Festnahmen nach zweifachem Wohnungseinbruch: In der vergangenen Nacht nahmen Polizisten zwei Männer fest, die zuvor zwei Einbrüche in Niederschöneweide begangen haben sollen. Gegen 0.45 Uhr bemerkte eine Wohnungsmieterin eines Mehrfamilienhauses in der Schnellerstraße zwei Männer, die ihr beim Betreten des Hauses entgegen kamen. Unmittelbar darauf stellte sie Einbruchspuren an ihrer sowie einer anderen Wohnungstür fest und alarmierte die Polizei. Gemeinsam mit Kollegen der Bundespolizei nahmen die Beamten die beiden 22-Jährigen fest und fanden bei deren Durchsuchungen Diebesgut aus den zuvor begangenen Einbrüchen. Beide wurden der Kriminalpolizei übergeben.

Nr. 0577 (Tempelhof-Schöneberg) Überfallen und verletzt: Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde in der vergangenen Nacht ein 57-Jähriger bei einem Raub in Schöneberg. Nach Angaben des Mannes habe er gegen 3 Uhr auf einer Bank im U-Bahnhof Wittenbergplatz verweilt, als zwei Unbekannte an ihn herangetreten seien und ihm gewaltsam sein, in der vorderen Hosentasche getragenes, Portemonnaie entwendet hätten. Hierbei sollen die Täter vermutlich ein Messer verwendet haben. Bei dem Versuch den Angriff abzuwehren, hatte sich der 57-Jährige Verletzungen an der linken Hand zugezogen. Das kriminelle Duo flüchtete, der Verletzte musste medizinisch behandelt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Nr. 0578 (Mitte) Unfall mit gestohlenem Wagen: In Mitte verursachte gestern Nachmittag ein 19-Jähriger einen Verkehrsunfall. Den Wagen hatte er nach derzeitigen Erkenntnissen zuvor gestohlen. Gegen 14.50 Uhr geriet der 19-Jährige aus noch ungeklärter Ursache mit dem gestohlenen Audi am Leipziger Platz in den Gegenverkehr und stieß hier frontal mit einem aus Richtung Potsdamer Platz kommenden Mercedes zusammen. Der wurde durch den Aufprall nach rechts gedrückt und kollidierte hierdurch mit einem auf dem Radweg fahrenden 13-Jährigen. Der Junge blieb glücklicherweise unverletzt. Der Audi stieß anschließend noch mit einem anderen Audi zusammen, dessen 43-jähriger Fahrer unverletzt blieb. Der Fahrer des Mercedes erlitt eine leichte Verletzung am Ohr, die von alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort behandelt wurde. Der 19-Jährige mutmaßliche Dieb und Unfallverursacher hatte unmittelbar nach dem Unfall versucht zu flüchten und mit einem Taxi davonzufahren. Ein 41-jähriger Zeuge, der das beobachtet hatte, war dem Flüchtenden gefolgt, hatte ihn aus dem Taxi herausgeholt und der alarmierten Polizei übergeben. Der 19-Jährige ist nach derzeitigen Ermittlungen nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, zudem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er wurde für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

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