Polizeimeldungen vom 13.06.2018

Nr. 1291 (Lichtenberg) Tödlicher Verkehrsunfall: Gestern Nachmittag erfasste eine Straßenbahn eine 13-jährige Radfahrerin in Rummelsburg, die ihren schweren Verletzungen erlag. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr das Mädchen gegen 16.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Blockdammweg in Richtung Köpenicker Chaussee. Beim Überqueren des Gleisbettes geriet sie, trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung durch den 60-jährigen Fahrer, unter den Triebwagen einer Straßenbahn der Linie 21, die in gleicher Richtung fuhr. Alarmierte Rettungskräfte hoben mit einem Kran den Triebwagen an, um das Mädchen zu bergen. Bei dem ersten Versuch geriet dieser aus der Halterung und schräg ins Gleisbett. Zwei Mitarbeiter der Feuerwehr wurden dabei verletzt. Zwei Notärzte versuchten am Unfallort erfolglos, die 13-Jährige zu reanimieren. Alarmierte Notfallseelsorger der Feuerwehr, BVG und Polizei versorgten Zeugen, Angehörige und Beamte. Während der Arbeiten am Unfallort blieb der Blockdammweg zwischen Ehrlichstraße und Köpenicker Chaussee bis etwa 21.45 Uhr gesperrt.

Nr. 1292 (Mitte) Kontrolleure attackiert und beleidigt: In den gestrigen Mittagsstunden wurden Sicherheitsmitarbeiter der BVG von einer Frau in Mitte beleidigt und geschlagen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kontrollierten die 21, 23 und 36 Jahre alten Angestellten gegen 13.40 Uhr eine 22-Jährige und ihre 36 Jahre alte Begleiterin in einem Bus der Linie M41. Auf Grund von Unstimmigkeit bezüglich der Fahrausweise, baten die Mitarbeiter die beiden an einer Haltestelle am Potsdamer Platz, den Bus zu verlassen. Dort kam es zunächst zu verbalen Streitigkeiten, in deren Verlauf die 36-Jährige die Kontrolleure zunächst rassistisch beleidigte und anschließend dem 23-Jährigen gegen den Burstkorb schlug. Alarmierte Polizisten nahmen die Personalien der Beteiligten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen konnten.

Pankow

Nr. 1293 Nach Überfall auf Fußgängerin – Täter mit Phantombild gesucht

Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung zu einem räuberischen Diebstahl, der sich im März dieses Jahres in Prenzlauer Berg ereignete. Den bisherigen Ermittlungen zufolge lief eine 27-Jährige am 30. März 2018 gegen Mitternacht auf dem Gehweg der Schönhauser Allee. Als sie unter einem Baugerüst entlang ging, näherte sich ihr von hinten ein unbekannter Radfahrer, der ihr plötzlich das Handy aus der Hand gerissen habe. Sofort griff sie nach dem Mann. Als dieser durch mehrere Kopfstöße versuchte sich loszureißen, kamen beide zu Fall. Anschließend soll der Mann auf die Frau eingeschlagen haben. Erst als sich ein Passant lautstark bemerkbar machte, habe er von seinem Opfer abgelassen und versucht, noch immer das Telefon in der Hand haltend, mit dem Fahrrad zu fliehen. Die Frau hielt ihn erneut fest und schlug auf ihn ein, so dass er seine vermeintliche Beute fallen ließ und in Richtung Eberswalder Straße floh. Glücklicherweise trug die 27-Jährige nur leichte Verletzungen davon.

Die Kriminalpolizei fragt:

. Wer kennt die abgebildete Person und/oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Berlin-Gesundbrunnen unter der Rufnummer (030) 4664-173122 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Das Phantombild können Sie unter dem folgenden Link abrufen: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.710525.php

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