Polizeimeldungen vom 26.11.2017

Nr. 2684
(Lichtenberg) Drei Verletzte nach Unfall: Bei einem Unfall in den gestrigen Nachmittagsstunden in Friedrichsfelde sind ein Autofahrer, eine Jugendliche und eine Frau schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 62-Jähriger gegen 16 Uhr mit seinem Golf in der Straße Alt-Friedrichsfelde in Richtung Straße Alt-Biesdorf im äußerst rechten Fahrstreifen unterwegs. Dieser endet unter einer Brücke, über die die Gensinger Straße geführt wird. Offenbar bemerkte der Fahrer das Ende des Fahrstreifens nicht und fuhr gegen den Bordstein. In der Folge verlor der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte dann gegen einen Baum. Er und seine beiden Mitfahrerinnen, 14 und 56 Jahre alt, zogen sich schwere Verletzungen zu und wurden von Rettungssanitätern zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

(Reinickendorf/Pankow) Tankstellen überfallen: Bisher unbekannt gebliebene Täter überfielen gestern Abend zwei Tankstellen in Hermsdorf und Pankow. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 ermittelt in beiden Fällen nach den Tätern.

Nr. 2685
Gegen 18.05 Uhr betraten zwei Männer den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Berliner Straße Hermsdorf und fragten den Verkäufer nach Zigarettenpapier. Als er die Waren holen wollte, zog einer der Unbekannten,  die sich dann maskiert hatten, eine Schusswaffe hervor, bedrohte ihn damit und forderte die Herausgabe von Geld. Daraufhin händigte er die Einnahmen aus der Kasse aus und das Duo flüchtete mit der Beute. Der 51-jährige Überfallene stand unter dem Eindruck des Geschehens, blieb körperlich jedoch unverletzt.

Nr. 2686
Ein maskiertes Duo trat kurz vor 22 Uhr an den Verkaufstresen einer Tankstelle in der Straße Am Feuchten Winkel in Pankow und forderte unter Vorhalten eines Pfeffersprays und eines Hammers Geld von dem 60-Jährigen Kassierer. Neben den Einnahmen nahmen sie auch noch einige Flaschen Alkohol an sich und flüchteten damit in Richtung Pasewalker Straße. Zum Glück wurde auch hier der Mitarbeiter körperlich nicht verletzt.

Reinickendorf

Nr. 2687    Festnahmen nach gefährlicher Körperverletzung

Zwei Jugendliche und ein junger Mann wurden in der vergangenen Nacht im Reinickendorfer Ortsteil Märkisches Viertel nach einer gefährlichen Körperverletzung vorläufig festgenommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge stand eine 15-Jährige gegen 23.45 Uhr mit einem 17 Jahre alten Bekannten auf dem Gehweg im Dannenwalder Weg, als plötzlich mehrere junge Männer an sie herantraten und sich ein verbaler Streit entwickelte. In der Folge sollen die Herangetretenen versucht haben, den 17-Jährigen zu schlagen und ein mutmaßlicher Angreifer soll ihm dann mit einer Wodkaflasche gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchteten die Verdächtigen. Der Attackierte brach mit stark blutenden Kopfverletzungen zusammen, war zunächst nicht ansprechbar und wurde von Rettungskräften reanimiert. Die Sanitäter und ein Notarzt stabilisierten den Zustand des Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus, in dem er zur Beobachtung verbleibt. Die 15-Jährige blieb unverletzt.

Anschließende Ermittlungen führten die Einsatzkräfte zu einem nahe gelegenen Wohnhaus, in das die Verdächtigen geflüchtet waren. Im Hausflur wurden zwei 16-Jährige und ein 22 Jahre alter Mann vorläufig festgenommen. Sie kamen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in eine Gefangenensammelstelle und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Treptow-Köpenick

Nr. 2688    Auto fährt in Garten

Heute früh ist in Bohnsdorf ein Auto in einen Garten gefahren. Eine Anwohnerin der Richterstraße gab an, dass sie gegen 4 Uhr durch einen lauten Knall geweckt wurde und anschließend in ihrem Garten einen verlassenen BMW entdeckt hatte. Dieser hatte zuvor den Zaun durchbrochen. Darüber hinaus hielten sich zwei 18-Jährige und eine ein Jahr ältere junge Frau am Unfallort auf. Ermittlungen der alarmierten Polizisten ergaben, dass einer der beiden 18-Jährigen den Wagen zuvor gefahren haben soll. Er musste die Beamten zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung zur Gefangenensammelstelle begleiten. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 18-Jährige, der wohl nicht im Besitz eines Führerscheins ist, gehen. Das genaue Unfallgeschehen ist Gegenstand der Ermittlungen, die der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernommen hat.

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2689 – Brandsatz in Kneipe geworfen

In der vergangenen Nacht wurde in Friedrichshain ein Brandsatz in eine Kneipe geworfen. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein Radfahrer gegen 2 Uhr an der Bar in der Niederbarnimstraße vorbei und warf einen Brandsatz durch die Scheibe. Dieser zündete nicht. In der Kneipe sollen sich zu dieser Zeit etwa 30 Personen befunden haben. Verletzt wurde niemand.

Rund sieben Stunden zuvor passierte eine Demonstration die Kneipe, vor der laut Zeugenangaben eine etwa zehn Personen große Gruppe gestanden hat, aus der heraus ein Mann „Heil Hitler“ laut in Richtung des Aufzugs gerufen haben soll. Daraufhin umringten rund 50 Demonstrationsteilnehmer den Mann, bis Einsatzkräfte dazwischen gingen und den Mann vorläufig festnahmen. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Nach der Personalienfeststellung und einer Atemalkoholkontrolle, die einen Wert von rund 1,1 Promille ergab, wurde der 34-Jährige entlassen.

Zusammenhänge zwischen den beiden Straftaten werden geprüft. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

Mitte

Nr. 2690    Festnahmen nach versuchtem Raub

Nach einem versuchten Raub in Mitte in der Nacht vom vergangenen Freitag zu Samstag konnten zwei Tatverdächtige ermittelt und festgenommen werden. Nach ersten Ermittlungen befand sich ein 20-Jähriger gegen 23.30 Uhr in Begleitung von Freunden in der Dircksen- Ecke Schicklerstraße, als drei junge Männer, die er flüchtig kennt, dazu kamen. Einer von dem Trio soll den 20-Jährigen nach seiner Armbanduhr gefragt und dann an dieser herumgerissen haben. Als sich diese jedoch nicht löste, sollen zwei Männer dem 20-Jährigen mit Flaschen auf den Kopf geschlagen haben. Der dritte, mutmaßliche Komplize soll dann das Telefon des Attackierten und die Armbanduhr an sich genommen haben. Der 20-Jährige konnte sich dann jedoch die beiden Gegenstände wieder zurückholen. Anschließend flüchtete das Trio. Der 20-Jährige erlitt Kopfverletzungen, unter anderem einen Nasenbeinbruch, und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Alarmierte Polizisten suchten die Umgebung nach den Verdächtigen ab und konnten in der Nähe kurz darauf einen mutmaßlichen Räuber vorläufig festnehmen. Der 18-Jährige wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben.

Den Ermittlern der Kriminalpolizei gelang es gestern, einen weiteren Tatverdächtigen zu identifizieren. Der 18-Jährige wurde gestern gegen 15 Uhr in seiner Wohnung in Alt-Glienicke von Beamten einer Einsatzhundertschaft vorläufig festgenommen und anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben.

Die Festgenommenen sollen heute zum Erlass von Haftbefehlen einem Richter vorgeführt werden.

Die Suche nach dem dritten, mutmaßlichen Komplizen dauert an.

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2691 – Mann bei Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt

Heute früh erlitt ein Mann bei einer körperlichen Auseinandersetzung lebensgefährliche Verletzungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen mehrere Personen gegen 4.45 Uhr vor einem Club in der Köpenicker Straße aneinander geraten sein. Während dieser Auseinandersetzung erlitt ein 23-Jähriger eine lebensgefährliche Stichverletzung. Ein 30-Jähriger wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Die 1. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2692    Frontal zusammengestoßen und geflüchtet

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ereignete sich heute Morgen in Kreuzberg. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein Mercedes gegen 6.25 Uhr in der Rudi-Dutschke-Straße in Fahrtrichtung Lindenstraße unterwegs. Er soll dann eine Mittelinsel links umfahren haben und gemäß Zeugenangaben auch zu schnell unterwegs gewesen sein. Anschließend stieß er mit einem entgegenkommenden Taxi eines 36-Jährigen zusammen, der kurz zuvor ein Wendemanöver durchführte. Ein am Fahrbahnrand geparkter BMW wurde durch den Unfall beschädigt. Der Taxifahrer erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Sein 30-jähriger Fahrgast erlitt Verletzungen an einem Bein und kam ebenfalls in eine Klinik. Der Fahrer des Mercedes entfernte sich vom Unfallort. Noch am Vormittag meldete sich nach weitergehenden Ermittlungen ein 20-Jähriger auf einem Polizeiabschnitt, der angab, den Mercedes gefahren zu sein. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und sein Mietwagen sichergestellt. Verletzungen erlitt er bei dem Unfall nicht.

 

 

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