Spandau sieht sich nur noch als Außenseiter

Ausgerechnet vor dem Topspiel gegen Hannover haben die Wasserfreunde Spandau Verletzungsprobleme und suchen nach ihrer Bestform.

„Spandau hat gerade ein Problem.“ Das sagt der Präsident der Wasserfreunde Spandau 04, Hagen Stamm. Vor dem Topspiel des deutschen Wasserballs am Sonnabend (16 Uhr, Schwimmhalle Schöneberg) zwischen dem Rekordchampion aus Berlin und dem aktuellen deutschen Meister, Pokalsieger und Supercup-Gewinner Waspo Hannover sieht er seine Mannschaft als Außenseiter. „Wir haben gerade nicht die Form, und wir haben Verletzungssorgen“, sagt er. Sein Sohn Marko fällt wegen eines Faserrisses in der Bauchmuskulatur wochenlang aus.

Waspo mehr als nur ein One-Hit-Wonder?
Die Niedersachsen scheinen auf gutem Weg, mehr als ein One-Hit-Wonder zu werden. National sind sie genau wie die Berliner noch ohne Punktverlust, in der Champions League haben sie anders als ihr Dauerrivale (drei Niederlagen) in drei Spielen immerhin zwei Unentschieden geholt. Hätten sie dabei nicht klare Führungen vergeben, sie könnten noch viel besser dastehen.

Dass Spandau schon mal die Meisterschaft verlor, hat es gegeben. „Aber seit ich denken kann, und das ist seit unserem ersten Triumph 1979“, sagt Hagen Stamm, „ist das noch nie zweimal hintereinander passiert.“ Er will sich nicht mit dem Gedanken befassen, dass es diesmal dazu kommen könnte. Deshalb soll der Höhenflug Waspos am Sonnabend zumindest gebremst werden. Außenseiter schaffen das manchmal.

 

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